Wissenswertes für Paare rund um Ihre Kinderwunsch-Behandlung

Kinderwunsch und Schwangerwerden: Wenn sich diese Hoffnungen nicht erfüllen, stellen sich viele Fragen. Wir haben versucht, Ihnen die wichtigsten schon im Vorfeld zu beantworten – gegliedert nach den Themengebieten Schwangerschaft, Kosten, Qualität und nichteheliche Gemeinschaften.

Die Erfüllung des Kinderwunsches gleichgeschlechtlicher (Ehe-)Paare oder alleinstehender Frauen durch heterologe Insemination wird im Vergleich zu heterosexuellen Ehepaaren durch einen Richtlinien-Kommentar der Bundesärztekammer in Deutschland bislang überwiegend verweigert. Dieser besagt, dass es kein Recht auf nichteheliche Fortpflanzung gibt. Im Hinblick auf das Kind verbiete es sich, einer alleinstehenden Frau oder gleichgeschlechtlichen Paaren einen Kinderwunsch zu erfüllen; die Samenspende...

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Lesbische Paare mit Kinderwunsch stehen in Deutschland vor erheblichen juristischen und finanziellen Hürden. Wir bieten in Hamburg heterologe Inseminationsbehandlungen bei verpartnerten homosexuellen Paaren an. Eine Leihmutterschaft oder deren Vermittlung ist gesetzlich verboten. Hier bleibt nur der Weg ins Ausland wie z. B. die USA oder Georgien.

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Ganz maßgeblich für die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist der richtige Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs. Da die Eizelle nur rund 24 Stunden lang befruchtungsfähig ist, die Spermien aber mehr als 3 Tage, ist es wichtig, dass der Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung stattfindet.

Ein anderer wichtiger Faktor ist neben einer gesunden Lebensweise das Alter der Frau. Heutzutage werden immer mehr Frauen erst mit Mitte 30 oder noch später schwanger. Allerdings vermindert sich ab 30 Jahren...

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Die Höhe des Risikos von Mehrlingsgeburten schwankt je nach Behandlungsmethode erheblich. Bei einer In-vitro-Befruchtung werden nur maximal drei (meist nur zwei) Embryonen zurückgegeben. Daher ist nur die Entstehung von Drillingen möglich, wobei jeder Arzt/jede Ärztin auch diese Wahrscheinlichkeit so niedrig wie möglich halten will. Dasselbe gilt für die hormonelle Stimulation vor dem Geschlechtsverkehr oder einer Insemination. Auch hier ist das Ziel je nach Alter der Patientin, Befund des...

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Wie viele Embryonen man einsetzt, entscheidet man in Abhängigkeit vom Alter der Frau, der Dauer des Kinderwunsches, der Anzahl vorheriger Versuche usw. In aller Regel transferiert man maximal zwei Embryonen. Ob im individuellen Fall auch drei Zellen vertretbar sind, muss mit dem Paar diskutiert werden.

Je jünger eine Patientin ist, desto höher ist das Mehrlingsrisiko, ohne dass auf der anderen Seite auch die Schwangerschaftschancen relevant steigen. Hier muss der Arzt/die Ärztin gemeinsam mit...

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Von der hormonellen Stimulation bis hin zu aufwendigen In-vitro-Befruchtungen gibt es ein breites Behandlungsspektrum. Details zu den einzelnen Methoden und für wen diese zu welchem Zeitpunkt geeignet sind, können Sie hier lesen oder an einem unserer Infoabende erfahren.

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Die hormonelle Stimulation bei Kinderwunsch führt nach heutigem Kenntnisstand nicht zu einem erhöhten Krebsrisiko. Für die „Pille“ sowie für eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren lässt sich dies leider nicht zu 100 % verneinen. In ganz bestimmten Konstellationen wurde eine leichte Risikoerhöhung für bestimmte Tumore wie Brustkrebs nachgewiesen. Es kann in Einzelfällen vorkommen, dass in den Wechseljahren eingenommene Hormone das Wachstum bereits bestehender Karzinome stimulieren. Ob und...

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Die IVF-Behandlung besteht aus mehreren Phasen, die immer ganz individuell abgestimmt und festgelegt werden. Daher kann diese bei verschiedenen Patientinnen auch völlig unterschiedlich ablaufen. In einigen Fällen beginnt die Behandlung beispielsweise mit einem Pillenzyklus. Dies schließt eine Schwangerschaft zu Beginn der Therapie aus und ermöglicht eine Steuerung der anschließenden Menstruation.

Zur besseren Steuerung des Stimulationszyklus reduziert man außerdem durch die Gabe von sog....

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