Das Idealbild des Ungeborenen

Die 3D-Sonografie bietet eine Möglichkeit, Ihr ungeborenes Kind plastisch zu sehen. Damit können die Oberflächenstrukturen des Fetus plastisch und leicht erkennbar dargestellt werden. Dabei kommt vor allem der fetale Kopf zur Darstellung.

Ziel der Untersuchung ist es, schöne Bilder vom Gesicht oder dem Körper des Kindes zu machen. Es ist auch möglich, kurze Filmsequenzen mitzuschneiden, auf denen Bewegungen oder die Mimik Ihres Kindes dargestellt werden. Dieses Verfahren wird dann als 4D-Ultraschall bezeichnet. Viele Paare fühlen sich Ihrem Kind durch die plastische Darstellung des Kindes bei der 3D-Sonografie noch ein Stück näher, so dass diese Bilder zur Intensivierung der Beziehung zu Ihrem Kind beitragen können. In einzelnen Fällen ergänzt die 3D/4D-Sonografie aber auch die Fehlbildungsdiagnostik bei speziellen Fragestellungen. Neben der Darstellung von Oberflächen kommen dann noch viele anderen „Render modes“ zur Anwendung.

Die günstigste Zeit für 3D-Aufnahmen ist die Zeit zwischen der 26. und 28. Schwangerschaftswoche. Sie erhalten die Bilder und Videos als Bildausdruck sowie auf einer DVD oder einem USB-Stick. Manchmal ist es allerdings aufgrund einer ungünstigen Lage des Kindes auch mit viel Geduld nicht möglich, schöne Bilder aufzunehmen.

Diese Form der 3D/4D-Sonografie ist eine IGeL-Leistung.

4D-Sonografie

4D-Sonografie

Mit Ultraschall ist auch eine plastische Darstellung des Ungeborenen in Echtzeit (daher 4D) möglich. Sie hilft manchen Eltern dabei, die Bindung zu ihrem Kind schon vor der Geburt zu intensivieren.