Von Anfang an in guten Händen

Von vorneherein über das gesunde Wachstum Ihres Kindes Gewissheit zu haben, ist eine große Erleichterung. Dazu stehen im Rahmen der pränatalen Medizin invasive Verfahren (Fruchtwasserpunktion, Chorionzottenbiospie und Nabelschnurpunktion) und vor allem nicht-invasive Untersuchungen (Ersttrimester-Screening, Fehlbildungssonografie, Farbdopplersonografie) zur Verfügung.

Von den Fledermäusen abgeschaut: Als Sonografie, umgangssprachlich auch Ultraschall, bezeichnet man ein bildgebendes Untersuchungsverfahren mittels Schallwellen oberhalb der menschlichen Hörgrenze. Die eingesetzten Schallwellen sind unschädlich für das sensible Gewebe des Ungeborenen. Ohne den Ultraschall ist heute eine pränatale Diagnostik nicht mehr vorstellbar.

Zur pränatalen Betreuung raten wir vor allem, wenn die werdende Mutter bereits über 35 oder unter 18 Jahren alt ist oder Vorerkrankungen (Diabetes, Thrombophilie, Asthma, Epilepsie, Herzerkrankungen, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck oder Infektionen) vorliegen. Auch bei vorausgegangenen Früh- oder Fehlgeburten, einem Kaiserschnitt, Blutgruppenunverträglichkeit, Mehrlingsschwangerschaften, einer Lageanomalie (z. B. Beckenendlage) sowie Erbkrankheiten in der Familie ist eine pränatale medizinische Betreuung empfehlenswert.
Insbesondere Schwangere, bei denen sonographische Befunde oder Laborbefunde auffällig sind, sind bei amedes experts gut aufgehoben.

Ein chronologischer Überblick

Die Pränatale Medizin bietet die Möglichkeit, beim Ungeborenen bereits frühzeitig Auffälligkeiten auszuschließen.
Zu welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft welche Diagnostik möglich ist, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen: