Fetales Erbgut

Erbgutanalyse beim Ungeborenen

Mittels molekulargenetischer Methoden ist es möglich schon im ersten Drittel der Schwangerschaft das kindliche Erbgut, das im Blut der Schwangeren vorhanden ist, zu untersuchen. Dabei werden DNA-Fragmente, die aus dem fetalen Anteil des Mutterkuchens in das mütterliche Blut ausgeschwemmt werden, zunächst auf die häufigsten Fehlverteilungen des Erbgutes hin untersucht. Dies wird auch als nicht-invasiver Pränataltest (NIPT) bezeichnet.
I.d.R. werden die drei häufigsten Fehlverteilungen, die Trisomie 21, 18 und 13 untersucht. Fakultativ kann eine Geschlechtsbestimmung erfolgen.
Ohne Hinweis auf sonographische Auffälligkeiten ist eine routinemäßige, weitergehende Untersuchung von zusätzlichen Veränderungen im Erbgut medizinisch nicht sinnvoll.

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Eine schwangere Frau in einem weißen Hemd liegt auf der Seite im Bett, lächelt sanft und stützt ihren Kopf auf ein weißes Kissen, während sie ihre Hand sanft auf ihren Bauch legt.
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Eine schwangere Frau lächelt und hält ihren Bauch, während sie einer medizinischen Fachkraft gegenübersitzt, die ihr in einer hellen Arztpraxis Ultraschallbilder auf einem Klemmbrett zeigt.